Weihnachten, Fest der Liebe und Fest des Gebens.

Über was freust Du Dich am meisten?
Was verschenkst Du dieses Jahr? Dich selbst?

An Weihnachten macht man sich Geschenke. Das ist schön. 

In unserer durch Werbung und Konsum gesteuerten Welt bedeutet das meist, man gibt sich gegenseitig „etwas“, von dem man glaubt, dass es der andere gern hätte oder vielleicht sogar braucht.

Schön soll es sein und vielleicht sogar ein bisschen teuer, damit der Beschenkte sieht, wie wichtig er uns ist. Außerdem bekommen und verschenken die anderen, die Nachbarn, der Rest der Familie ja auch so viel. Da will man ja nicht als geizig dastehen.

Und weil man ja oft an so viele verschiedene Menschen denken muss und dann will ja auch noch das Weihnachtsfest organisiert sein, der Adventsbasar und die Firmenweihnachtsfeier, wird Weihnachten für viele von uns zum Stress.

Da bleibt dann vor lauter Geben nicht mehr viel übrig für das Fest der Liebe. Stattdessen haben die meisten gerade vor Weihnachten riesige To-Do-Listen, privat und beruflich, da man ja das alte Jahr gut abschließen möchte. Selbst Weihnachtsfeiern, die ja eigentlich Freude bereiten sollten, werden so oft zum Pflichtprogramm – einem weiteren Punkt auf der To-Do-Liste, der abgearbeitet werden möchte.

Am Ende haben wir dann oft im Außen ein „Hochglanz- Vorzeige- Weihnachtsfest“, aber innendrin ist nur noch Erschöpfung und Leere übrig.

So ist das nun mal, das haben wir ja schließlich schon immer so gemacht.

Weihnachten steht doch für Geben, oder nicht? Ja, aber auch für Freude und Liebe. Echtes Geben und (sich) Verschenken kommt aus der inneren Fülle.

Du kannst nur ausschenken, wenn Dein Gefäß voll ist –  aus einer leeren Wasserflasche kann niemand seinen Durst stillen.

Also sorge dafür, dass Dein Gefäß nicht leer wird, fülle Dich selbst, damit Du in Liebe und mit Freude geben kannst. Damit Du an Weihnachten leuchtest und es für alle ein Fest mit innerer Fülle werden kann.

In 20 Jahren erinnert sich niemand mehr an die perfekte Deko, das perfekte Weihnachtsessen, Klaviervorspiel oder Geschenk. Die Stimmung bleibt im Gedächtnis.

Wie feierst Du Weihnachten?
Was verschenkst Du dieses Jahr? Dich selbst?

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