Feed a cold and starve a fever – was ist dran an dem alten Gesundheitstipp?

Zuerst schriftlich zu finden ist diese alte Behandlungsregel wohl schon 1574. Gehalten hat sie sich zumindest im englischsprachigen Raum bis heute. Auf deutsch besagt dieser Satz, dass man sich bei Erkältungen besser gut mit Nahrung versorgt und bei Fieber besser fastet, um rasch und gut wieder über den Berg zu kommen.

In den letzten Jahren haben einige Wissenschaftler sich das ganze mal etwas genauer unter die Lupe genommen und durchaus erstaunliches festgestellt. Wie so häufig haben Dinge, die sich so lange halten, durchaus einen Wahrheitsgehalt. Dazu müssen wir aber erstmal hinschauen, was ist denn eine Erkältung, was verursacht sie meistens und was wissen wir dazu heute und was unterscheidet sie von den typischen Ursachen und Abläufen bei Fieber.

Vorneweg gesagt: so ganz verallgemeinern lässt es sich mal wieder nicht.

Aber eine gewisse Tendenz zeichnet sich wohl auch wissenschaftlich ab. Dafür spricht auch das, was viele Menschen beschreiben – die natürliche Appetitlosigkeit im Gegensatz zu regelrechten Gelüsten und Heißhunger im Krankheitsfall, vor allem nach Zucker. Es ist also mal wieder vermutlich sehr schlau, einfach auf dein Körpergefühl zu hören, zumindest solange es sich um eine Erkrankung handelt, die Du gut zu Hause auskurieren kannst und dabei Deinen Körper lediglich unterstützen möchtest.

Was also haben die Wissenschaftler nun beobachtet? Ein Team holländischer Wissenschaftler konnte 2002 bereits feststellen (allerdings mit einer sehr kleinen Probandenzahl), dass nach einer guten Mahlzeit die Immunantwort auf Viren deutlich gesteigert wurde. Und zwar um satte 450%!

Während Fasten die Produktion von Interleukin 4 steigert, das unsere Abwehr gegen Bakterien mitreguliert.

Passend dazu ist auch, dass Erkältungskrankheiten normalerweise ca 7-14 Tage dauern und es schlecht wäre so lange zu fasten, Fieber aber eher nur 1-2 Tage. Also hier wäre es normalerweise auch machbar zu fasten, vor allem, wenn Du Dich zum Essen zwingen müsstest.

2016 gab es ebenfalls interessante Versuche der Universität Yale zu diesem Thema an Mäusen. Auch hier wurde nicht wie im Spruch zwischen Cold und Fever unterschieden, sondern ebenfalls zwischen Viruserkrankung und bakterieller Infektion.

Die Ergebnisse überraschten wohl in ihrer Deutlichkeit sogar die Wissenschaftler. Wurden die Mäuse mit Grippeviren infiziert, konnte ihr überleben deutlich verbessert werden, wenn sie vor allem glucosereiche Nahrung bekamen und sogar damit Zwangsernährt wurden.

Hatte man sie allerdings mit Listerien infiziert, einem Bakterium, verweigerten sie das Futter und die meisten Mäuse wurden wieder gesund. Wurden diese Mäuse allerdings zwangsgefüttert, starben sie vermehrt und rasch.

Die Forscher gingen noch einen Schritt weiter und unterbanden den Glucosestoffwechsel, was den negativen Effekt der Nahrung wieder stoppte. Das bedeutet, dass zumindest im Mausexperiment Zucker bei bakteriellen Infektionen durchaus schädlich ist, was vor allem in Bezug auf Ernährungskonzepte für Patienten mit Sepsis und schweren bakteriellen Infekten weiter untersucht werden sollte.

Aber was bedeutet es nun für uns und die alltäglichen Probleme?

Hier ist es eben wieder einmal nicht so einfach und schwarz und weiß. Denn nicht jeder kleine Infekt ist viral und nicht jedes Fieber bakteriellen Ursprungs und es ist nicht unbedingt leicht, die eine von der anderen Erkrankung zu unterscheiden. Viele Virusinfektionen zB die Grippe gehen durchaus mit Fieber einher.

Zucker scheint bei bakteriellen Infektionen das Hauptproblem zu sein, während Protein- und Fettreiche Kost keine Nachteile im Mausversuch zeigte. Das heißt in meinen Augen: zwinge Dich nicht zum Essen, wenn Dein Körper nicht danach verlangt, faste aber auch nicht, wenn Du eigentlich Hunger und Appetit verspürst. Kurzfristig ist Fasten eher unbedenklich und eher gesund, aber achte darauf, nicht zu viel an Kraft und Substanz zu verlieren.

Aus Sicht des Ayurveda kann man diese Regel nur bedingt begreifen, da man hier die Symptome anschaut und es nicht die typische Erkältung gibt. Es reicht von trockenen Schleimhäuten oder wässrigem Naselaufen, Niesen und Augentränen (Vata) über Fieber und gelb-grünen Auswurf (Pitta) bis zu viel hellem Schleim, Kältegefühl und Abgeschlagenheit (Kapha) und entsprechend würde man gegensteuern. Bei Reizhusten, Naselaufen und leicht erhöhter Temperatur – Vata/Pitta wäre also vitalstoffreiche, warme Kost zB als Suppe eine gute Idee, während bei Kapha Fasten durchaus angesagt ist.

Fazit:

Die gute alte Hühnersuppe – vom freilaufenden Biohuhn versteht sich – ist also weiterhin für alle Fälle das Richtige.

Und auf zu viel ‚freien‘ Zucker zu verzichten, ist nicht nur bei Erkrankungen schlau.

Ansonsten höre auf Deinen Appetit und erzwinge nichts, solange es sich um einen überschaubaren Zeitraum handelt und Du nicht bereits aus anderen Gründen sehr geschwächt bist.

Trinke reichlich mindestens zimmerwarme Kräutertees und Wasser, das ist bei Viren und Bakterien wichtig.

Versorge Dich mit den nötigen Vitaminen und Spurenelementen, im Zweifel als Nahrungsergänzung

Aber am allerbesten beuge vor so gut es geht, siehe dazu hier:

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Du bist (D)ein Schöpfer – Gesundheitsbasics #7 , über die Kraft Deiner Gedanken

Heute habe ich wieder einen gekürzten Ausschnitt aus meinem Buch für Dich.

Es ist eines der Themen, die mir immer wieder sehr am Herzen liegen, da es in der modernen Medizin oft viel zu kurz kommt. Dabei beginnt die moderne Medizin wohl schon vor ca 2500 Jahren, wie dieses Zitat zeigt:

„Das ist der größte Fehler bei der Behandlung von Krankheiten, dass es Ärzte für den Körper und Ärzte für die Seele gibt, wo beides doch nicht getrennt werden kann.“

(Plato, 427–348 od. 347 v. Chr., griechischer Philosoph)

Es gibt in uns eine Kraft, die extrem viel Veränderung bewirken kann – Deinen Geist, Deine Gedanken. Du bist ein Schöpferwesen.

Während das Weltbild in unserer westlichen Kultur sehr materialistisch geprägt ist und der Bereich des weitgehend unerforschten Bewusstseins gern noch in die Esoterik-Ecke geschoben wird, ist es in anderen Kulturen traditionell genau andersherum. In Tibet z. B. lag über Jahrhunderte der Schwerpunkt der Forscher im spirituellen Bereich. So kennt man in den tibetischen Lehren mindestens sechs verschiedene Bewusstseinszustände bis über den körperlichen Tod hinaus, während wir immer noch diskutieren, was das Bewusstsein eigentlich ist und wo genau es seinen Ursprung hat. Auch wenn sich moderne Hirnforschung zwar vorwiegend auf das Organ selbst und dessen Physiologie bezieht, hat sie uns gemeinsam mit der weiter greifenden Psychoneuroimmunologie, der Lernforschung sowie der Psychologie viele sehr nützliche Erkenntnisse gebracht, die zum Verständnis von Lernprozessen und dem, was uns eigentlich steuert, wie wir z. B. Entscheidungen treffen, beitragen.

Aus dem Blickwinkel sowohl der ganzheitlichen Medizin als auch dem Ayurveda sind Körper, Geist und Seele nicht zu trennen. Auch die moderne Wissenschaft hat bestätigt, dass sich unser Gemütszustand und unsere Gedanken direkt auf unseren Körper auswirken und auch umgekehrt. Es ist gut belegt, dass negativer, mentaler Stress unser Immunsystem beeinträchtigt und auf Dauer krank macht. Es ist aber vermutlich jedem auch ohne wissenschaftliche Beweise klar, dass sich unsere Stimmung unmittelbar auf unsere Körperhaltung, Atmung, den Blutdruck niederschlagen kann. Und dass körperliche Schmerzen und Unwohlsein sich umgekehrt direkt auf unseren Geist auswirken, ebenfalls.

Natürlich muss diese Verbindung nicht immer negativ sein. Im Gegenteil: Körper und Geist können sich natürlich auch positiv beeinflussen. Wenn wir den Mund zu einem Lächeln verziehen, reagieren wir auch bei ursprünglich schlechter Stimmung nach einer Weile mit der Ausschüttung von Glückshormonen und fühlen uns besser. Unser Körper antwortet ganz nach dem Motto: Wenn sie lächelt, muss es ihr wohl gutgehen.

Im letzten Kapitel habe ich bereits beschrieben, wie wir über die Atmung unsere Angst eindämmen und andere Körperfunktionen beeinflussen können. Ebenso hat unsere Körperhaltung Einfluss auf unser Empfinden. Das kannst Du direkt ausprobieren:

Stell Dir vor, Du hast ein wichtiges Gespräch, vor dem Du Dich vielleicht sogar ein bisschen unwohl fühlst. Nun lass zuerst die Schultern und den Kopf hängen und sacke ein bisschen in Dich zusammen. Wie fühlst Du Dich? Selbstbewusst? Glaubst Du an Dich und Dein Können?

Nun atme tief ein, richte Dich auf, straffe die Schultern – wahrscheinlich ändert sich dabei automatisch Dein Gesichtsausdruck. Fühlst Du den Unterschied?

Über diese recht offensichtlichen Zusammenhänge hinaus sehen wir den Einfluss unseres Geistes auf den Körper in weit komplexeren Situationen. Ich finde es ziemlich faszinierend und wundere mich immer wieder, warum Forschung auf diesem Gebiet nicht mehr gefördert wird.

Du hast mit Sicherheit schon einmal vom Placeboeffekt gehört.

Placebo bedeutet übersetzt „Ich möchte gefallen“ und bezeichnet heute eine Scheintherapie, die trotz fehlendem Wirkstoff oder echtem Eingriff zum gewünschten Erfolg führt.

Im Gegenzug ist auch der Noceboeffekt beschrieben (nocebo = „Ich werde schaden“), bei dem wir negative Auswirkungen einer Therapie erkennen, ohne diese durch die Inhaltsstoffe erklären zu können.

Wir beobachten beides eigentlich ständig, auch wenn wir uns als Ärzte dessen vielleicht gar nicht direkt bewusst sind. Jede Kommunikation hat eine Wirkung, ob wir das beabsichtigen oder nicht. Der Placeboeffekt könnte viel gezielter eingesetzt werden und so nebenwirkungsfrei vielen Menschen zu Linderung und mehr Wohlbefinden verhelfen. Leider hören wir davon aber wesentlich häufiger im Kontext von Homöopathie und naturheilkundlichen Mitteln, deren Effekt damit vermeintlich negiert wird.

Dabei vergessen wir aber meist eine wichtige Tatsache: Der Placeboeffekt ist ein Effekt.

Das heißt, auch wenn wir es nicht durch Inhaltsstoffe erklären können, kommt es zu einer Besserung, und das zumeist auch ohne Nebenwirkungen. Diesen Effekt könnten wir durch geschulte Kommunikation, aber auch durch Schulung der Menschen selbst herbeiführen und damit viele Therapien gezielt unterstützen, wenn nicht sogar ersetzen. Spannend ist nämlich, dass das sogar funktioniert, wenn man dem Patienten vorher erzählt, dass er gerade eine Zuckerpille bekommt, aber dass diese den meisten Menschen geholfen hat.

Stattdessen wird durch fehlendes Wissen über diese Mechanismen immer wieder sogar der Noceboeffekt herbeibeschworen. Da hilft meist auch nicht der Hinweis: „Lesen Sie den Beipackzettel am besten gar nicht!“ Im Gegenteil.

Der Noceboeffekt kann natürlich auch über verbale Kommunikation und wiederholte Eindrücke eintreten – ein Phänomen, welches gerade im Augenblick im Rahmen der täglichen Berichterstattung und Schwarzmalerei leider vergessen zu sein scheint, aber in meinen Augen absolut nicht zu unterschätzen ist.

Wenn wir davon ausgehen, dass es sich hier letztlich um ähnliche Prinzipien wie bei der Hypnose handelt, dann dürfen wir nämlich das Vertrauen und die Offenheit unseres Gegenübers für die Botschaft nicht unterschätzen – zumindest, wenn wir möglichst keinen Noceboeffekt herbeiführen möchten.

Vielleicht klingt das nun ein bisschen unheimlich für Dich.

Die meisten kennen Hypnose ja vor allem aus dubiosen Shows, in denen Menschen dazu gebracht werden können, am Stuhl festzukleben, ihren Namen zu vergessen oder wie ein Huhn gackernd über die Bühne zu laufen. Das ist natürlich nicht unbedingt das, was wir erleben möchten. Allerdings finde ich auch hier faszinierend, was möglich ist, nur weil der Mensch es nun glaubt!

Hypnose findet tatsächlich ständig statt. Vereinfacht gesagt immer dann, wenn unser Geist offen für die Botschaft ist. Also z. B. ausgehend vom Arzt oder von Respektspersonen und Medien, denen wir vertrauen – wenn wir die Botschaft nur häufig genug hören, ohne sie zu überdenken. Der letzte Satzteil ist übrigens ganz wesentlich: Es braucht Deine Bereitschaft einfach (ungeprüft) aufzunehmen.

Am allermeisten hypnotisierst Du Dich allerdings selbst! Ständig.

Lausche einfach mal auf Deinen inneren Dialog und achte auf den Grundtenor. Bist Du achtsam und liebevoll mit Dir? Wo ist Dein Fokus? Auf Deinen Erfolgen? Auf den schönen Dingen, den Dingen, die Dir guttun? Oder vielleicht doch eher auf dem, was vielleicht nicht so gut lief, auf den Schwächen Deines Partners oder Deinen eigenen? Passt das dazu, wie Du Dein Leben erlebst? Meistens bestätigt sich der Inhalt unserer inneren Kommunikation, denn auch das ist Kohärenz.

Es ist in sich viel stimmiger, wenn Dein Geist nach Beweisen für die Gedanken sucht, quasi damit er nicht zugeben muss, sich getäuscht zu haben, damit er recht behält. Wenn Du z. B. Deinen Fokus auf das unaufgeräumte Zimmer Deines Teenagers legst, wirst Du wahrscheinlich vermehrt ungewaschene Klamotten, Essensreste und anderen Kram sehen, während Dir die Tage, an denen mal sauber ist, oder die wunderbar dekorierte Bilderecke gar nicht mehr auffallen.

Dies läuft meist im Hintergrund und unbewusst ab, bis Du den Scheinwerfer darauf richtest.

Es ist leider bei uns sogar völlig normal, sich selbst kleinzureden und den Fokus auf die Schwachstellen zu richten – auch etwas, das man in anderen Kulturen so nicht findet. Es gibt eine Anekdote über den Dalai Lama, der wohl einmal einer Konferenz in Amerika beigewohnt haben soll, bei der immer wieder das Wort Selbsthass fiel. Er musste schließlich bei seinem Übersetzer nachfragen, weil ihm das Wort aus seiner eigenen Sprache und Erfahrung gänzlich unbekannt war …

Wenn wir das Gesagte nun zusammenfassen, würde das simpel ausgedrückt bedeuten, dass wir mit dem, was unser Geist im Fokus hält, ob uns das nun bewusst oder nicht bewusst ist, Materie verändern können. Wow! Das sollten wir doch nutzen! Unsere Gedanken, unseren Fokus auf das richten, was wir wollen.

Das bezieht sich zwar erst mal nur auf unseren eigenen Körper und indirekt auf unsere Umwelt, da wir vor allem unser Erleben verändern, aber ich finde das schon ziemlich beeindruckend. Tatsächlich ist aber auch das alles andere als eine neue Erkenntnis, sondern seit Menschengedenken in schamanistischen Kulturen und traditionellen Heilsystemen gängige Praxis.

Leider haben wir dieses fantastische Werkzeug aus unserem Denken weitgehend als minderwertig verbannt und müssen uns diese Weisheiten erst wieder mühsam zusammensuchen.

Glücklicherweise helfen unserem auf Wissenschaft trainierten Hirn dabei sogar modernste Forschungen, z. B. aus der Quantenphysik. Wenn wir uns überlegen, dass in unserer so soliden Welt mit all ihrer greifbaren Materie doch letztlich alles reine Energie ist, ist das schon erst mal faszinierend. In einem Atom ist wesentlich mehr Leere, also Raum, der von Energie ausgefüllt wird, als Teilchen. Wir wissen heute, wenn wir diese kleinsten Teilchen schließlich noch weiter herunterbrechen, bleibt nachher selbst davon nur eine Welle übrig – wieder Energie, die lediglich unter Beobachtung Form annimmt, die von uns beeinflusst werden kann. Die Physiker unter Euch mögen mir die stark vereinfachte Darstellung verzeihen.

Natürlich möchte ich hier nicht behaupten, der Tisch, an dem ich gerade sitze, sei nicht stabil, und wenn ich mich nur fest genug konzentriere, kann ich ihn in einen Sessel verwandeln. Ich zumindest kann das nicht :-)

Allerdings gibt es jede Menge Experimente, die zeigen, dass es sehr wohl möglich ist, Materie und die Welt um uns herum durch den Geist zu beeinflussen. Es fällt den meisten von uns allerdings einfach noch schwer, das nachzuvollziehen, weil es noch keine wirklich schlüssige Erklärung gibt.

Daran, dass es vielen von uns heute trotzdem so schwerfällt, diese Dinge als wahr zu akzeptieren und die Erkenntnisse daraus zu nutzen, können wir ein weiteres Phänomen erkennen. Vielleicht das wichtigste überhaupt: Wir selbst bestimmen, was wir in unserem Leben für möglich halten und was nicht.

Heute bezeichnen wir diese innere Wahrheit, die unsere Grenzen festlegt, oft als Glaubenssätze. Dies sind Programmierungen, meist aus der Kindheit, die irgendwann einmal sinnvoll für unser System waren, z. B. um uns zu schützen, um dafür zu sorgen, dass wir dazugehören durften. Da in der frühen Kindheit unser Gehirn quasi auf Dauerhypnose steht, sind wir in dieser Phase sehr empfänglich für Botschaften, mit denen wir uns später identifizieren. Vor allem da wir in dieser Lebensphase gleichzeitig sehr verletzlich sind und unser Überleben von den Menschen um uns herum abhängt, tun wir meist alles, um zu kooperieren. Wenn das bedeutet, zu akzeptieren, dass andere wichtiger sind, dass wir besser nicht unsere Meinung sagen, schon gar nicht laut oder dass gewisse Dinge einfach nicht gehen, dann ist das eben so und führt häufig zu Glaubenssätzen wie: „Um geliebt zu werden, muss ich brav sein und mich anpassen“ oder „Ich bin nicht gut genug“. Dass man sich auch als Erwachsener noch an diese „Regeln“ hält, gilt sogar für Tiere, wie das Beispiel von Rindern oder indischen Arbeitselefanten zeigt.

Es erstaunt oft, wenn man sieht, welch kleine Kette um einen Fuß einen großen Elefanten am Platz festhält. Sicher könnte er diese auch zerreißen, aber er hat als kleines Elefantenkalb gelernt, dass das nicht geht, und er probiert es schlichtweg nicht mehr aus.

Wenn Kälber früh erfahren, dass der Elektrozaun „beißt“, wird auch ein ausgewachsener Bulle hinter einem dünnen Stück Draht stehenbleiben. Wobei ich im Sommer trotzdem jedes Mal mit einem mulmigen Gefühl unsere Einfahrt hochlaufe, wo nur durch eine einfache Litze von mir getrennt der Riesenbulle steht …

Das Gleiche gilt oft für uns Menschen.

Leider sind diese Glaubenssätze meist unbewusst, und es ist oft gar nicht so leicht, diese zu erkennen, um etwas daran zu verändern. Allerdings ist es für unser Leben vielleicht auch gar nicht so wichtig, in der Vergangenheit zu graben, um eine Begründung für unser Verhalten und immer wiederkehrende Lebensgeschichten zu finden. Es ist viel wichtiger, zu überlegen, wie Du Dein Leben JETZT gestalten möchtest, und zu versuchen, neue Glaubenssätze zu etablieren. Das braucht unter Umständen viel Zeit und vor allem einen starken Fokus. Aber es ist möglich! Wie wir aus der Geschichte von Roger Banister und vielen anderen persönlichen Heldengeschichten, in denen Menschen wie Du und ich über sich selbst hinausgewachsen sind, sehen können.

Als Roger Banister 1946 mit dem Laufsport begann, galt es als physisch unmöglich, dass ein Mensch die Meile unter 4 Minuten laufen könne. Er jedoch beschloss, diesen allgemeinen Glaubenssatz nicht als Wahrheit zu akzeptieren, und schaffte einige Jahre später als Erster den absoluten Rekord von 3:59,4 Minuten.

Doch nachdem der Glaubenssatz seine Gültigkeit verloren hatte, unterbot bereits wenige Wochen später John Landy den Rekord und lief die Strecke in 3:57,9 Minuten. Der Rekord über die Meile liegt aktuell bei 3:43:13 Minuten, aufgestellt durch den Marokkaner Hicham El Guerrouj.

Es gibt Geschichten über Yogis und einzelne Menschen, die noch ganz andere Dinge bewerkstelligen können, aber hier weiterzulesen und daran zu glauben oder nicht, überlasse ich Dir selbst.

Es liegt auch an Dir, ob Du lieber graben und eine Begründung für Deine nicht idealen Lebensumstände suchen möchtest oder ob Du Dich anders entscheidest. Ob Du Ausreden suchst oder beschließt, Deinen Fokus zu ändern und die Umstände als Sprungbrett zu sehen. Beides ist möglich.

Mein Rat ist, wenn Du in einer schwierigen Situation steckst oder eine schlechte Prognose erhalten hast, denke immer daran: Du bist keine Statistik. Suche nach Menschen, die es geschafft haben, suche die Erfolgsgeschichten und umgib Dich mit dieser Energie des Machbaren. Zeige Deinem Geist wieder und wieder, dass es möglich ist. Etabliere Stück für Stück eine neue Richtung.


„Veränderung geschieht, weil Gedanken, die betrachtet werden,

sich anders verhalten als Gedanken, die unbetrachtet bleiben.“

(David J. Bohm, 1917–1992, US-amerikanischer Quantenphysiker und Philosoph)

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Dein wichtigstes Meeting…. – Gesundheitsbasics #6 – Stress und Entspannung

Fühlst Du Dich gestresst?

Wenn ja, schaffst Du es aber immer wieder gut zu entstressen, zu entspannen? Weißt Du überhaupt noch, wie sich das anfühlt?

Leider erlebe ich recht häufig, dass Menschen mit Beschwerden zu mir in die Praxis kommen, mit körperlichen oder auch seelischen Beschwerden, die gar nicht mehr wahrnehmen, dass sie eigentlich immer unter Druck stehen. Viele wissen gar nicht mehr, wie es ist auch einmal nichts zu tun, entspannt einfach nur da zu sein.

Das Wort Stress kommt aus dem Englischen, es steht für Druck oder Anspannung und bezeichnet erst einmal einfach die psychischen und physischen Reaktionen von Lebewesen auf einen spezifischen äußeren Reiz (Stressoren).


Das ist also per se nichts Schlechtes, denn hätten unsere Vorfahren nicht mit Anspannung auf lebensbedrohliche Reize reagiert, sondern ganz gelassen mit dem angreifenden Raubtier versucht zu reden, gäbe es uns heute wohl nicht mehr. Stress befähigt unser System zu gezielten und teilweise herausragenden Leistungen, die zur Bewältigung besonderer Anforderungen nötig sind.

Dafür ist unser Körper genial ausgestattet.

Ist ein entsprechender Reiz einmal als wirklich bedrohlich identifiziert, kommt plötzlich und sehr schnell eine Kaskade in Gang, die dann auch nicht mehr aufzuhalten ist. In einer lebensbedrohlichen Situation hat es auch wenig Sinn, über unsere körperliche Reaktion immer wieder aufs Neue nachzudenken, um dann zu entscheiden, welche Organe jetzt mehr Energie zur Verfügung gestellt bekommen. Gesteuert wird diese Stressreaktion durch unser unwillkürliches Nervensystem, genauer gesagt den sympathischen Teil davon. Über eine Aktivierung des Sympathikus werden direkt oder indirekt über die Wirkung von Adrenalin und Noradrenalin Organfunktionen verändert, sodass eine möglichst effektive körperliche Reaktion erfolgen kann.


Die Pupillen weiten sich, Zucker wird bereitgestellt, die Herzfrequenz steigt, die Bronchien werden erweitert, der Mund wird trocken, da Speichel gerade nicht benötigt wird. Die Durchblutung der inneren Organe sinkt, während gleichzeitig die Durchblutung in der Muskulatur gesteigert wird.


Der Körper ist bereit zu kämpfen oder zu laufen.


Alles, was gerade nicht benötigt ist, wird gedrosselt, die Verdauung, die Aktivität der Geschlechtsorgane, aber auch die Funktion des am weitesten entwickelten Gehirnteils, der Großhirnrinde.

Wie gesagt, Denken hat in einer ursprünglichen Stresssituation nicht viel Sinn. Leider ist das aber auch in heutigen als Stress empfundenen Situationen nicht wirklich anders.

Überlebte man die Situation und kam vielleicht sogar nach gewonnenem Kampf mit einem fetten Braten zurück nach Hause, waren tatsächlich viele der Stresshormone bereits durch die Aktion wieder abgebaut und Entspannung konnte durch die Umkehr der Kaskade und eine Aktivierung des Parasympathikus erneut eingeleitet werden.


Natürlich gibt es auch heute noch Situationen, in denen die ursprüngliche Reaktion genau richtig ist. Wenn ein Zug auf uns zugerast kommt, brauchen wir jede Reserve, und zwar schnell. Allerdings sind heute die Stressoren subtiler geworden. Man erkennt sie nicht mehr direkt, und die entsprechenden Kaskaden laufen oft ab, ohne dass sie uns bewusst werden. Da viele Situationen uns auch dauerhaft stressen, kommt es häufig nicht mehr zur vollständigen Entspannung. Außerdem werden Stresshormone kaum noch durch die körperliche Reaktion abgebaut. Es ist auch eher nicht adäquat, aus dem beängstigenden Meeting mit dem Chef oder einem aggressiven Kunden einfach davonzulaufen. Auch Kämpfen ist selten möglich, zumindest nicht körperlich.

Und hier liegt das Problem der heutigen Zeit.

Daher gehen viele Menschen, ohne es zu merken, in die dritte mögliche Reaktion, nämlich die Starre. Besser bekannt sind die Ausdrücke inzwischen auf Englisch: fight, flight and freeze.


Wir kennen diese Reaktion auch aus dem Tierreich, wenn sich ein bedrohtes Tier totstellt, damit der Angreifer es übersieht oder nicht mehr als Beute betrachtet. Tiere, die das überleben, werden aber oft dabei beobachtet, wie sie nachher die angestauten Stresshormone und die körperliche Anspannung regelrecht abschütteln, indem sie scheinbar unkontrolliert zittern. Danach fressen sie weiter, als sei nichts geschehen. Doch auch das ist für uns hochentwickelte Menschen selten angebracht, zumindest nicht in der Öffentlichkeit.


Tatsächlich ist aber Bewegung ein exzellenter Faktor, um den negativen Auswirkungen von unverarbeitetem oder Dauerstress entgegenzuwirken.

Du kannst laufen, schwimmen, tanzen – was Dir Spaß macht. Am allerbesten sogar, was dir Spaß macht. Bewährt hat sich für viele auch, die Bewegung aus dem Körper kommen zu lassen. Mach einfach Musik an, gern auch etwas wilder, rhythmischer, schließ vielleicht sogar die Augen und lass Deinem Körper freien Lauf. Gerade die unkoordinierten Bewegungen, das Archaische hilft vielen Menschen, wieder in Kontakt mit ihrem Körper zu kommen. Sorge allerdings dafür, dass Du Dich nicht verletzen kannst, wenn es etwas wilder wird.

Ich habe oben bereits geschrieben, dass im akuten Stress oder bei Angst unser rationales Denken deutlich eingeschränkt ist. Das kennen viele als Blackout in einer Prüfungssituation. Aber auch beim Streit mit dem Partner oder bei Stress im Büro fällt es uns oft schwer, vernünftig zu handeln oder sachlich zu bleiben. Ein erster Schritt ist wieder, dies zu erkennen und entsprechend für eine Unterbrechung der Situation zu sorgen. Auch wenn wir im Kampf- oder Fluchtmodus lieber einfach weiterstreiten, davonlaufen und Türen knallen oder uns verkriechen möchten. Tief und langsam durchatmen hilft. Der Fokus sollte auf einer vollständigen Ausatmung liegen. Stress und langsamer Atem passen nicht zusammen. Du kannst Dir auch bildlich vorstellen, wie Du aus der Situation heraustrittst und am besten von oben auf die Situation hinabschaust.


Am besten übst Du das täglich. Nimm Dir mindestens dreimal täglich 1 Minute und atme mehrmals langsam und vollständig aus und wieder ein. Das bewirkt Wunder.
Achte außerdem auf Deine Körperhaltung.

Gönne Dir ganz bewußt Auszeiten und übe bewusste körperliche und geistige Entspannung, das Nichts-tun. Wenn Du dieses Thema vertiefen möchtest, findest Du weitere Tipps, zB wie die verschiedenen Doshas auf Stress reagieren in meinem Buch. Verschiedene geführte Entspannungen, auch eine ganz Kurze findest Du auf der Website.

Zu Deiner Auszeit

Dein wichtigstes meeting ist das Treffen mit Dir!

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Schaffst du es zu entspannen?

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Es gibt kein absolutes Recht!

Diese weisen Worte schrieb mein Opa vor 34 Jahren in mein Poesiealbum. Gerade heute so passend!

Damals hätte ich zwar lieber ein albernes Sprüchlein gehabt, aber über die Jahre habe ich den Wert dieses Textes schätzen gelernt und möchte ihn deshalb auch hier mit Dir teilen:

“Liebe Petra,

Es gibt kein absolutes Recht. Es ist immer relativ.

Wenn Du von Deinem Standpunkt Recht hast, kann es der andere von seinem auch haben!

Nur das Menschsein kann überbrücken und die unwirkliche Liebe. Sie vor allem.”

Lass uns versuchen, danach zu leben, gerade in Zeiten, in denen Spaltung und Anfeindung allgegenwärtig sind.

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Wundermittel Bewegung – Gesundheitsbasics #5

Beweg Dich! Eine wichtige Säule einer gesunden Lebensweise und ausnahmsweise mal eine, über die so gut wie gar nicht gestritten wird :-), ist Bewegung.

Auch da lässt sich ganz pragmatisch und simpel zusammenfassen, dass der Mensch zu keiner Zeit seit seiner Entstehung hauptsächlich sitzend unterwegs war – oder sitzend stationär, wie die meisten Menschen in unserer Gesellschaft auf ihren Bürostühlen heutzutage-  sondern täglich weite Strecken gehen musste, um sich Nahrung zu besorgen etc.

Eigentlich reicht das in meinen Augen völlig, dass jedem klar sein müsste, dass mangelnde Bewegung einen Organismus, der seit Jahrmillionen auf Bewegung eingestellt ist, krank macht. PUNKT.

Wie schön, dass so ziemlich jede Studie, die seither zu diesem Thema durchgeführt wurde, dies bestätigt :-)

Vielleicht schreibe ich irgendwann mal noch einen Blogartikel oder in einem nächsten Buch mehr über die inzwischen gut erforschten positiven Auswirkungen von Bewegung auf unsere Gene bzw. deren epigentischen Einfluss auf die Proteinsynthese, die Darmflora, die Verdauungstätigkeit, die Psyche, den Lymphfluss, den Sauerstoffaustausch…

Die Wirksamkeit von kleinen Veränderungen auf Rückenbeschwerden oder Herzkreislauferkrankungen, wie lediglich jede Stunde mindestens einmal aufzustehen, zB um zum Drucker zu laufen, oder der Effekt von Sport zur  Rezidivprophylaxe bei Brustkrebs, all das und viel mehr ist hinlänglich erwiesen und mittelfristig oft deutlich wirksamer als Medikamente.

Also kurz und gut –  Hintern hoch und bewegen! Du musst auch nicht gleich einen Marathon laufen.

Es scheint tatsächlich relativ egal zu sein, was Du machst, solange Du es regelmäßig, am besten täglich tust, dabei ins Schwitzen kommst und Du Dich dabei nicht total verausgabst (das ist dann auf reglemäßiger Basis eher wieder kontraproduktiv).

Wenn möglich machst Du das noch in der Natur, dann schlägst Du gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe.

Und wenn Du auch noch Spaß dabei hast und entspannen kannst, gibt es kein Gegenargument.

Ideal ist in meinen Augen, möglichst viel zu Fuß zu erledigen, vor allem auch die Treppen zu nehmen, statt den Aufzug. Zusätzlich auch mal etwas schneller gehen, laufen, Rad fahren, Trampolin springen oder tanzen für die Ausdauer, ein bisschen Muskelaufbau zu Hause oder im Studio und dann noch was ganzheitliches wie Yoga oder QiGong, um auch für die autochtone Muskulatur, Entspannung und die spirituelle Entwicklung zu sorgen. Da wäre perfekt, aber keine Angst, auch ich schaffe das meistens so nicht, auch wenn es mein Ziel ist.

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Keine Ausreden mehr!

Wenn Du glaubst, dafür keine Zeit zu haben, dann beginne mit dem zu Fuß gehen, wo es möglich ist – auch das ist eine Sache der Gewohnheit und der Prioritätensetzung ( siehe Podcast “Ausreden”)

Irgendwann ist Bewegung Gewohnheit und dann gehts nicht mehr ohne.

Wenn Dir der innere Schweinhund im Weg ist, kann es auch hilfreich sein, sich zu verabreden oder mit einem Hund schlichtweg vor die Tür zu müssen.

Das ist mein Ticket für tägliche Bewegung, ich bin nämlich durchaus auch ein Kandidat, der zuerst die viele Arbeit sieht, die noch erledigt werden sollte, bevor ich mir Zeit nehme, in den Wald zu gehen – Dank Hund muss ich und genieße es sehr, selbst bei Sauwetter.

Also raus geht’s –  den Podcast kannst Du auch beim Laufen hören ;-)

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Blog über Schlaf

Gut geschlafen? Gesundheitsbasics #4 – Schlaf

Auch wenn ich Dir wünsche, dass Du nicht dazugehörst und schläfst wie ein Baby, ist die statistische Wahrscheinlichkeit, dass Du unter Schlafstörungen leidest leider recht hoch.

Auch in meine Praxis kommen sehr viele Menschen, die, selbst wenn sie keine offensichtlichen Schlafprobleme haben, über einen Energiemangel klagen und sich auch nach adäquater Stundenzahl beim Erwachen unausgeschlafen fühlen.

Zu diesem Thema möchte ich Dir einen kleinen Ausschnitt aus meinem Buch, das demnächst erscheinen wird, zur Preview anbieten.

Lass mich sehr gern wissen, wenn es Dir gefällt und abonniere den Newsletter, um den Buchstart nicht zu verpassen.


Seit 2010 sind laut einer aktuellen Studie die Schlafstörungen bei Berufstätigen im Alter zwischen 35 und 65 Jahren um 66 Prozent angestiegen, damit sind etwa 80 Prozent der Arbeitnehmer betroffen. Hochgerechnet auf die Bevölkerung sind das etwa 34 Millionen Menschen.

1,9 Millionen Menschen in Deutschland nehmen nach DGSM-Angaben regelmäßig Schlafmittel ein. Dazu muss man wissen, dass nach Absetzen der Tabletten fast immer die Probleme wieder da sind, teilweise noch schlimmer, dass je nach Medikament ein Abhängigkeitspotential besteht und dass auch die Qualität des Schlafes verändert wird, ganz abgesehen von potentiellen Nebenwirkungen. Schlafmittel sollten also wenn irgendmöglich nur als kurzfristiges Notpflaster dienen und besser Ursachenforschung und -beseitigung betrieben werden.

Schaut man sich nun an, wie sich das Verhalten vorm Zubettgehen sowie die Bettzeit und Schlafdauer verändert hat, verwundert das nur noch wenig. Der gefühlte Druck durch immer dichter werdende Terminkalender, die allgegenwärtige Präsenz von digitalen Medien, immer spätere Schlafenszeiten. Dabei sind viele der Probleme hausgemacht. Nach der Studie der DAK-Gesundheit schauen 83 Prozent direkt vor dem Einschlafen Filme und Serien, die das Gehirn daran hindern, langsam ‚runterzufahren‘.

68 Prozent erledigen abends private und auch dienstliche Angelegenheiten an Laptop oder Smartphone und erwarten dann, dass der Körper und unser Gehirn von jetzt auf gleich in den Ruhemodus wechselt.

Tatsächlich konnte und kann man beobachten, dass die Schlafdauer mit der Einführung von Elektriztät zurückgeht. Also bereits zwischen 1900 und 2000 hat sich in Deutschland die Schlafmenge pro Nacht von ca 9 auf 7 Stunden reduziert. 

Auch der Wecker ist kommt entsprechend für die meisten wie eine böse Überraschung und reißt uns oft viel zu früh aus einer Tiefschlafphase heraus. Auch hier kann man für sich sorgen, wenn auch vielleicht nicht direkt an der Zeit, zu der der Wecker klingelt.

Jeder der schonmal schlecht geschlafen hat, weiß welche Auswirkungen das auf unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit am nächsten Tag hat. Ich frage mich heute noch, wie ich eigentlich die Zeit überlebt habe, als die Kinder klein waren und ich meist mehrfach nachts geweckt wurde. Allerdings wurde das durch Nachtdienste noch getoppt. Auch hier wissen wir, dass Schichtdienst und der damit verlorene Schlafrhythmus mit einer Reduktion der Lebenserwartung und erhöhtem Risiko für diverse Erkrankungen verbunden ist.

Schlafstörungen erhöhen beispielsweise das Risiko für chronische Erkrankungen, aber auch Depressionen, Angststörungen und BurnOut. Möglicherweise besteht auch ein Zusammenhang mit dem starken Anstieg der Krankmeldungen bei den psychischen Erkrankungen in den letzten Jahren.

Natürlich muss man auch hier wieder individuell schauen, es gibt sicher keine Regel oder Schlafmenge, die für jeden gut ist. Wichtig ist jedoch das Thema nicht gänzlich vom Tisch zu wischen, da erholsamer Schlaf ganz klar mit unserem Wohlbefinden und unserer Gesundheit verknüpft ist.

Wenn Du also Schlafprobleme hast, können die Ursachen vielfältig sein.

Allerdings ist es häufig schlichtweg eine zu kurze Schlafdauer, die für mangelnde Erholung sorgt, wobei selbst bei eigentlich ausreichender Schlafdauer, eine frühere Schlafenszeit Wunder wirken kann.

Ich höre oft, dass ein Tief am früheren Abend erlebt wird, aber dass man zu so einer Zeit ja noch nicht ins Bett gehen könne. Das ist allerdings schlichtweg in unseren Köpfen so. Zu anderen Zeiten und in anderen Kulturen herrschen auch andere Normen.

Ebenso hält sich hartnäckig die Sorge, dann mitten in der Nacht wieder aufzuwachen. 

Während das natürlich vor allem in den ersten Nächten möglich ist, beobachte ich eher, das Gegenteil. 

Wenn wir die Signale des Körpers ignorieren und dem Bedürfnis nach Schlaf nicht nachgehen, ist unser Körper so solidarisch, dass er dann nochmal über die Produktion von Stresshormonen weitermacht. Das merkst Du vor allem daran, wenn Du nach so einem ‚fast Einschlafen‘ auf der Couch, plötzlich  wieder hellwach bist und Dich gar nicht mehr müde fühlst – oder eben erst am nächsten Morgen, wenn der Wecker klingelt.

Typisch ist das auch bei kleinen Kindern, die zuerst müde erscheinen und dann auf einmal wie ein Gummiball durchs Haus oder im Bettchen auf und ab hüpfen.

Schau auch hin, wie es mit Deinem Kaffeekonsum aussieht. Wenn Du Schlafprobleme hast, rate ich Dir,  Koffein wegzulassen. Auch wenn das natürlich gerade zu Beginn durch die Müdigkeit sehr schwer sein dürfte, ist es unter Umständen der Schlüssel, Deine Probleme zu lösen. Am besten versuchst Du das allerdings, wenn Du nicht funktionieren musst, z.B. im Urlaub.

Natürlich gibt es auch viele Dinge, die unseren Schlaf beeinträchtigen könne, auf die wir nur bedingt Einfluss haben. Trotzdem macht es Sinn sie zu identifizieren, denn erst dann kannst Du über Lösungen nachdenken.

Schwere oder zu späte Mahlzeiten können Deinen Schlaf beeinträchtigen, auch wenn Du keine Verdauungsbeschwerden hast, Schichtdienst, ein schnarchender Partner, häufiges, nächtliches Wasserlassen (vielleicht trinkst Du abends zu viel Tee?), die Straßenlampe vorm Schlafzimmerfenster, eine schlechte Matratze, die falsche Temperatur im Zimmer, Hitzewallungen in den Wechseljahren…

Letztlich ist es nicht wichtig, wann und wie Du Deinen Schlaf bekommst, ob Du dafür aus dem Schlafzimmer ausziehen, Deine Essgewohnheiten oder Deine Schlafenszeiten ändern musst, solange Du Dich damit wohlfühlst. Du solltest Deine Energiereserven täglich auffüllen können, damit Dein Körper sich regenieren und Du frisch und schwungvoll in den Tag starten kannst.

Vielleicht brauchst Du auch eine Pause in der Tagesmitte. Viele erfolgreiche Menschen machen Mittagsschlaf.

Auch wenn die ayurvedische Medizin davon eher abrät, da ein Mittagsschlaf die Trägheit erhöhen kann, würde ich das nicht dogmatisch sehen wollen. Gerade einem Vata-Menschen in unserer Vata-Gesellschaft tut eine Pause in der Tagesmitte sehr gut. Selbst wenn Schlafen mitten am Tag nicht so Deins ist, probiere doch zumindest einmal, Dir den Timer zu stellen und wenigstens kurz zu entspannen. Der Timer ist sehr hilfreich, um wirklich loszulassen, weil Du keine Angst haben musst, doch einzuschlafen und Du auch nicht dauernd auf die Uhr schauen musst, ob Du nun schon zu lange Pause machst. Schließe dabei gern auch kurz die Augen, mache einfach mal gar nichts- auch nicht den Rest des Tages planen! – genieße eine Tasse Tee oder meditiere.

Einen Link zu einer kurzen geführten Entspannung findest Du hier:

Hol´ Dir Deine geführte Entspannung.

Vata-Typen brauchen übrigens auch mehr Schlaf und Ruhe, als die anderen Doshas. Hier finden wir auch die meisten Ein- und Durchschlafstörungen, vor allem in der Vata-Zeit zwischen 2 und 6 Uhr morgens wachen viele auf und kommen nur noch schwer zu Ruhe. Hier greift dann tatsächlich meist Tipp von oben, dass eine frühere Schlafenszeit letztlich auch zu verbessertem Durchschlafen führt. Allerdings dauert es oft eine Weile und es bedarf zusätzlich anderer Vata-reduzierender Maßnahmen, bis das aggravierte Vata wieder genug Ruhe im System hat.

Über den Daumen sagt man im Ayurveda, dass Vata ca 8-10 Stunden Schlaf täglich benötigt, Pitta 7-9 Stunden und Kapha durchaus auch etwas weniger. Als gute Schlafenszeit wird ca. 22 Uhr empfohlen.

Auch wenn Du im Urlaub besser schläfst als sonst, lohnt es sich, nach Gründen hierfür zu suchen.

Sind Deine Tage überlastet? Nimmst Du Arbeit mit nach Hause und wälzt die Probleme im Kopf?

Dann ist es hilfreich, Rituale zu schaffen, mit denen Du Dich bewusst von Deiner Arbeit abgrenzt. Z.B. indem Du nicht direkt nach Hause gehst, sondern einen Puffer einbaust, z.B. einen Spaziergang oder Sport. 

Generell können offene Loops, also Gedanken und Vorgänge, die nicht abgeschlossen sind, zu schlechtem Schlaf führen. Das kannst Du Dir ähnlich einem spannenden Buch vorstellen, dass Dich am Ende des Kapitels immer wieder in der Luft hängen lässt, so dass Du weiterlesen möchtest. Dein Bewusstsein und auch Dein Unterbewusstsein mögen so etwas gar nicht und versuchen, alles zu tun, um den Kreis zu schließen, auch wenn das in dem Moment nicht möglich ist.

Falls Du das kennst, versuche Dich vor dem Schlafengehen nochmal zu sammeln und verschiebe bewusst, am besten schriftlich, offene Probleme auf den nächsten Tag. Es aufzuschreiben, lässt Dich wahrscheinlich schon etwas entspannen, weil Du keine Angst haben musst, es bis zum nächsten Tag zu vergessen.

Den Tag bewusst abzuschließen ist bewährter Teil einer guten Schlafhygiene. Für die meisten Menschen bedeutet das, Tagebuch zu führe und das geschehene nochmal kurz Revue passieren zu lassen. Sehr tiefgreifend und auf Dauer regelrecht lebensverändernd ist es, hierbei vor allem auf das zu achten, für was Du dankbar sein kannst, egal wie klein es auch sein mag. Zusätzlich kannst Du Deinen Fokus auf Deine Erfolge lenken, auch wenn sich das erstmal hölzern anfühlt, Dich für Deine alltäglichen Taten selbst zu loben. Es lohnt sich! Deine Aufmerksamkeit wird dadurch auf das geleitet, von dem Du mehr im Leben haben möchtest. Mehr dazu in einem der nächsten Blogs.

Ebenfalls zu guter Schlafhygiene gehört ein angehmes Raumklima. Dein Schlafzimmer sollte möglichst frei von elektronischen Geräten sein, dunkel und eher kühl. Sorge dafür, dass Du Dich in Deinem Bett wohlfühlst, vielleicht brauchst Du eine andere Beleuchtung oder anderes Bettzeug, wenn Dich der Wäschekorb stört, hinaus damit. Das gleiche gilt für Deinen Partner  – Spaß beiseite, es ist ein Mythos, dass eine Partnerschaft nur dann gut sein kann, wenn man täglich das Bett teilt. Im Gegenteil können getrennte Schlafzimmer durchaus die Gesundheit und eine Ehe retten, wenn man dies offen und ohne Vorwürfe miteinander klärt. Nicht selten kommt dann sogar erst wieder Schwung in die Beziehung.

Da guter Schlaf immer im ganzheitlichen Licht zu betrachten ist, können diese Vorschläge natürlich nicht alle Schlafstörungen beheben. Auch Bewegung, Ernährung und vor allem Deine Gesamtzufriedenheit spielen eine wesentliche Rolle und sollten bedacht werden. Gerade bei komplexeren Störungen braucht es auch oft professionelle und ganzheitliche Hilfe.

Noch ein Wort zum Wecker:

selbst wenn Du eigentlich gut schläfst, kann es sein, dass der teilweise brutale Riss aus dem Schlaf morgens direkt für schlechte Laune sorgt.

Sorge auch hier für Dich, indem Du einen angenehmen Klingelton wählst, der langsam lauter wird.

Auch könnte ein Lichtwecker eine gute Alternative für Dich sein, sanft aus dem Tiefschlaf aufzuwachen. 

Ayurvedisch gesehen sollte man morgens die Vata Zeit, also spätestens 7 Uhr nutzen, um diesen Schwung und die Bewegung mit in den Tag zu nehmen.

Danach folgt Kapha-Zeit, vielleicht hast auch Du schon mal erlebt, wie nach einem langen Ausschlafen am Wochenende, sich die damit einhergehende Trägheit durch den ganzen Tag zieht.

Experimentiere einfach mal damit.

Wenn Du kannst, nimm Dir nach dem Aufwachen nochmal 10 Minuten ganz für Dich, beobachte die ersten Gedanken des Tages, die Botschaft Deiner Träume und richte Dich bewusst für den neuen Tag aus. 

Deine Geisteshaltung macht einen großen Unterschied.

Wichtig: sei sanft mit Dir und gib Dir Zeit – Schlafprobleme entstehen selten von heute auf morgen.

Wenn Du das Gefühl hast, dass ein medizinisches Problem dahinter steckt, hol Dir Hilfe und kläre das ab.

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Bist Du gut versorgt? Gesundheitsbasics – #3 Mikronährstoffe

Im letzten Blog haben wir ganz grundlegend über Lebensmittel und Ernährung gesprochen. Man sollte meinen, wenn man sich so ernährt, dann ist das absolut ausreichend, um seinen Körper mit allem zu versorgen, was er braucht.

So wird es uns immer wieder gesagt und auch ich habe früher alle belächelt, die meinten, eine ganze Armada an Nahrungsergänzungsmitteln zu brauchen.

So ein Quatsch- wir haben eine so gute Versorgung mit verschiedenen Lebensmitteln aus aller Welt wie noch nie zuvor. 

Wieso sollen wir ausgerechnet jetzt Vitalstoffmängel aufweisen?

Nun ja, ich habe inzwischen meine Meinung geändert, wie Du Dir vorstellen kannst. Wobei ich in einem Blogartikel diesem komplexen Thema kaum gerecht werde. Aber ich will versuchen, Dir einen groben Überblick zu geben und zu erklären, warum ich selbst ergänze und das auch empfehle. Dazu bekommst Du hier schon mal einen Ausschnitt aus meinem Buch, das sich den ebenfalls den Gesundheitsbasics widmet und demnächst erhältlich sein wird. (Vorbestellung bald möglich)

Unsere Nahrungsmittel sind leider oft nicht mehr das, was sie sein sollten. Auch wenn das Gemüse im Supermarktregal gut aussieht, ist es oft unreif geerntet, unter fraglichen Bedingungen angebaut worden und hat dazu meist noch weite Transportwege hinter sich, bevor es auf unseren Tellern ankommt, das gilt leider auch oft für Bio, auch wenn das zumindest weniger belastet ist. 

Dazu kommt spannenderweise, dass die Deutschen statistisch heute trotz es großen Angebotes weniger Diversität in ihrer Nahrung haben, als das noch vor einigen Generationen der Fall war. Wir kochen (wenn überhaupt selbst) eher immer die gleichen Gerichte und nutzen wiederholt die gleichen Zutaten, die uns ja auch ganzjährig zur Verfügung stehen, während unsere Vorfahren wohl das aßen, was gerade wuchs und zur Verfügung stand und dadurch ihre Nahrung ‚bunter‘ war. Natürlich sprechen wir hier nicht von Mangelzeiten, wie zB im Krieg.  Doch auch oder gerade diese Generation kannte die Namen von deutlich mehr einheimischen Gemüsesorten und Kräutern als die meisten Menschen heute.

Es stehen uns also reichlich Essen und Makronährstoffe wie Kohlenhydrate, ( oft schlechte) Fette und Eiweiße zur Verfügung, aber unter Umständen weniger Mikronährstoffe – wir verhungern sozusagen an vollen Tellern. So werden heute sehr viel tierische Produkte und leere Kohlenhydrate (Weißmehl, Nudeln, schlechtes Brot…) verzehrt. 

Hierzu auch eine interessante Aussage unserer Landwirtschaftsministerin: Julia Klöckner sagte im TV zum Beginn der Corona Krise, dass die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln sichergestellt sei – Schweinefleisch, Milchprodukte und Weizen…. super gesund als Grundnahrungsmittel….

Meine Vermutung ist inzwischen auch, dass wir bedingt durch unseren schnellen Lebenstil, die Daueranspannung und zunehmende Belastung mit schädlichen Umwelteinflüssen einen zusätzlich erhöhten Bedarf an Mikronährstoffen haben. Auch nicht zu verachten ist ein Mikronährstoffmangel bei längerfristiger Einnahme von Medikamenten! Dazu gibt es inzwischen eindeutige Literatur und eigentlich klare Anweisungen –  um ein Beispiel zu nennen: Bei der Einnahme von Cholesterinsenkern kommt es zu einem Mangel an CoEnzym Q10. Durch dessen Ergänzung kann einer der gefürchtesten Nebenwirkungen, der Muskelschwäche vorgebeugt werden (ganz zu schweigen von anderen Problemen, die durch den Mangel entstehen).

Man kann natürlich diskutieren, ob ein Mangel auch in Frage kommt, wenn Du Dich aus dem eigenen Garten und sehr bunt ernährst.

Brauchen wir aber gar nicht, denn wir können es heute für die meisten Mikronährstoffe ganz einfach überprüfen. Dann brauchen wir nicht zu spekulieren, sondern wissen, wie es tatsächlich aussieht.

Es lohnt sich also in jedem Fall, auch wenn Du Dich völlig gesund fühlst, Dein Blut auf gewisse Dinge untersuchen zu lassen.

Viele Menschen glauben, dass dies zB bei der Vorsorgeuntersuchung beim Hausarzt gemacht wird, wenn das große Blutbild untersucht wurde und sind beruhigt, wenn sie gesagt bekommen, dass alles in Ordnung war.

Leider muss ich Dir dann sagen, dass dies ziemlich sicher nicht der Fall ist. Du musst höchstwahrscheinlich explizit danach fragen und um die Bestimmung bitten.

Da der menschliche Körper recht resilient ist und auch mit einem moderaten Mikronährstoffmangel lange scheinbar gut zurechtkommt, wurde und wird diesen Substanzen in der Schulmedizin kaum Bedeutung beigemessen, bzw. erst bei extremen Mängeln geschaut und gegensteuert.

Wie gesagt, wir Ärzte lernen hierzu nicht viel an der Universität und die Bedeutung einer guten Versorgung wird eher heruntergespielt. Im Gegenteil lesen wir immer wieder Warnungen, was durch Supplementierung alles Schlimmes passieren kann.

Ich muss sagen, ich frage mich schon lange, was da dahinter steckt, weil es schon wirklich auffällig ist, dass hier oft recht unwissenschaftlich vorgegangen wird.  Zitiert werden in vielen Fällen zum Thema Mikronährstoffe Studien, die von vorne herein falsch angelegt waren, in denen zB viel zu niedrige Dosierungen oder falsche Darreichungsformen verwendet wurden, oder man gar keine Blutspiegel bestimmt hat. Vielleicht sollte man sich vorher ausreichend mit der Thematik auseinandersetzen, es sei denn, man verfolgt das Ziel zu verwirren – ein Schelm, wer Böses denkt…Vielleicht ist es am Ende doch nicht gewünscht, dass wir wirkliche Prävention betreiben? 

Es sind auch spannenderweise meist die Kollegen, die nie selbst Blutwerte von Mikronärstoffen bestimmen und so selbst Erfahrúngen sammeln könnten, die dies am meisten belächeln. 

Leider werden diese Untersuchungen auch nicht von den Krankenkassen übernommen, auch wenn sie im Vergleich zu anderen Untersuchungen und Medikamenten nur ein paar Euro kosten.

Ja, man muss auch hier vorsichtig und wach sein. Viel hilft meist nicht viel und auch eine Überdosierung einzelner Substanzen oder die Einnahme aufs Geratewohl kann durchaus schädlich sein, das möchte ich nicht verharmlosen!

Genau deshalb solltest Du Dich hier wenn möglich an einen Therapeuten wenden und vor der Substitution einzelner Mikronährstoffe Blutspiegel bestimmen lassen.

Ich möchte Dich hier lediglich für das Thema sensibilisieren und Dir ein paar Tipps geben, wo Du hinschauen solltest.

Aber lass uns erst mal ganz kurz definieren, was denn Mikronärstoffe überhaupt sind:

Zu den Mikronährstoffen zählen in erster Linie Vitamine, Mineralstoffe einschließlich Spurenelementen, essentielle Aminosäuren und Omega-Fettsäuren sowie sekundäre Pflanzenstoffe, von denen wir bisher wahrscheinlich erst einen Bruchteil identifiziert und untersucht haben.

Diese Stoffe können wir nicht selbst herstellen und müssen sie entsprechend in ausreichender Menge zuführen, damit unser Stoffwechsel und Gewebeaufbau problemlos ablaufen kann.

Könntest Du einen Mangel haben?

Die Wahrscheinlichkeit dafür steigt mit zunehmendem Lebensalter, Stress, der Qualität Deiner bisherigen Ernährung, Rauchen, Medikamenteneinnahme und ob Du bereits eine schwere Erkrankung und aggressive Therapien durchgemacht hast.

Stell Dir zB die folgenden Fragen:

  • Wie oft bist Du draußen in der (Mittags-)Sonne und genießt ein kurzes Sonnenbad auch ohne Sonnenschutz?
  • Wie breit , frisch und vitalstoffreich war deine Ernährung in den letzten Jahren?
  • Bist Du oft schlapp und fühlst Dich unfit?
  • Gibt es bereits gesundheitliche Probleme?
  • Rauchst Du oder hast Du geraucht?
  • Nimmst Du Medikamente ein?
  • Fühlst Du Dich oft gestresst?
  • Wie gut ist Deine Verdauung?

Um einen Überblick zu bekommen, brauchst Du nun aber nicht jedes potentiell messbare Vitamin zu bestimmen. Es ist sinnvoll, wenn Du bereits Probleme hast oder es Hinweise auf Mangelzustände gibt, gezielt und genau hinzuschauen, hier hilft ein guter Therapeut.

Ansonsten hatte ich Dir Pragmatismus versprochen.

Ich handhabe es oft so, dass ich ein paar wenige Parameter bestimme und wenn diese sämtlichst nicht optimal sind, empfehle ich zusätzlich zu den entsprechenden Einzelpräparaten ein breitgefächertes pflanzliches Multivitaminprärat. Auch wenn das vielleicht in den einzelnen Substanzen nicht hochdosiert ist, ist es sozusagen ein Rundumschlag und der Körper bekommt schon mal mehr, als rein über die Nahrung. Bei jeder Einnahme auf Dauer, vor allem wenn Du nicht regelmäßig von Deinem Heilpraktiker oder Arzt betreut wirst, würde ich darauf achten, so nah es geht an der Natur zu bleiben, so als würdest Du einfach mehr Gemüse, Obst etc. essen. Dies gelingt zum Beispiel durch ein breitaufgestelltes Frischsaftkonzentrat, von denen es einige auf dem Markt gibt.

zum Beispiel www.lavita.de (087197217300, Bestellnummer 330415)

Was ich immer bestimme ist:

Selen – 

wirkt als Antioxidans der Bildung von Radikalen entgegen. Die Wirkungsweise von Selen ist vielfältig, so unterstützt es verschiedene Stoffwechselvorgänge, Regeneration und Muskelaufbau, stärkt das Immunsystem und kräftigt die Zellstrukturen in Nagel, Haut und Haar.

Da unsere Böden davon nicht viel enthalten und es außer in Paranüssen eher in tierischen Produkten zu finden ist, würde dies bei Mangel durch ein Frischsaftkonzentrat allein eher nicht abgedeckt.

Zur Einnahme empfiehlt sich Natrium-Selenit.

Zink –  

besetzt Schlüsselrollen im Zucker-, Fett- und Eiweißstoffwechsel und ist beteiligt am Aufbau der Erbsubstanz und beim Zellwachstum. Sowohl das Immunsystem als auch viele Hormone benötigen Zink für ihre Funktion. Außerdem scheint es die geistige Leistungsfähigkeit zu steigern.

Darmprobleme, aber brüchige Nägel und Wundheilungsstörungen können neben einer Infektneigung auf einen Zinkmangel hinweisen.

Auch Zink finden wir neben Soja, Hafer und Nüssen/Samen eher in tierischen Lebensmitteln wie Innereien, Käse und Seafood, bzw. ist hier die körperliche Aufnahmefähigkeit höher.

Deshalb auch hier bei nachgewiesenem Mangel separat einnehmen.

Vitamin D –

auch wenn wir immer wieder gesagt bekommen, es gäbe kaum Mangel – 10µg/l sind nicht ausreichend! Selbst 20 µg/l wären mir lange nicht genug. Aber darauf gehe ich in einem seperaten Blog noch genauer ein.

Nur soviel: selbst wenn wir 20 oder 30µg/l als untere Norm setzen, haben sehr viele Menschen in unseren Breitengraden einen Mangel.

Wenn Du sonst nichts bestimmen lässt, dann bitte Vitamin D!

Bei veganer oder vegetarischer Ernährung sowie bei Erkrankungen im Verdauungstrakt schaue ich gern noch nach B- Vitaminen und ggf. Eisen bzw. Ferritin, um einen sehr groben Überblick zu bekommen.

Medikamente und Mikronährstoffe

Auch sonst ist es natürlich sinnvoll in gewissen Situationen gezielt zu schauen. So solltest Du bei längerfristiger Medikamenteneinahme, vor allem wenn es mehrere verschiedene Präparate gleichzeitig sind, auch gewisse Werte überprüfen lassen.

Hier habe ich Dir zB mal häufige Mängel bei oft verordneten Medikamenten aufgelistet:

(Quelle: Uwe Gröber, Interaktionen- Arzneimittel und Mikronährstoffe.  Ein Buch, das jeder Verordner kennen sollte!):

Cholesterinsenker – Statine: Coenzym Q10

  • zusätzlich empfiehlt er Vit D, Selen, Vitamin K2 einzunehmen
  • Antidiabetikum Metformin – Vitamin B12
  • zusätzlich empfiehlt er Vitamin B1, Coenzym Q10 und Magnesium

Laxantien – 

  • Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium und Calcium, aber auch Folsäure

Entwässerungsmittel – 

  • Magnesium und Kalium, aber auch B-Vitamine 

Säureblocker-

  • Mineralstoffe (Eisen, Zink, Calcium, Magnesium,), Vit D, Folsäure und B12
  • Acetylsalicylsäure – ASS –
  • Eisen (Ferritin bestimmen),  Vitamin C

Orale Kontrazeptiva –  Pille –

  • Vitamin B6, Folsäure, Magnesium

um nur einige zu nennen.

Selbstverständlich ist auch hier sinnvoll, Blutspiegel bestimmen zu lassen und nicht einfach blind zu substituieren!


Zusammenfassend läßt sich sagen, sei hier einfach wach und lass mal nachschauen. Prävention ist immer besser, als zu warten, bis sich Probleme ergeben. Nur wenn Dein Körper gut versorgt ist und alle Bausteine zur Verfügung hat, kann er gesunde Zellen herstellen und können Stoffwechselvorgänge darin reibungslos ablaufen.

Je näher Du an an der eigentlichen Nahrung bleibst, desto unwahrscheinlicher ist es, etwas überzudosieren und Probleme zu bekommen.

Auch handelt es sich in den allerseltensten Fällen um den isolierten Mangel eines einzelnen Mikronährstoff und wie Du an den Beispielen siehst, ist es meist das Zusammenspiel verschiedener Substanzen, das gebraucht wird. 

Also im Grunde wie in einer breit und bunt aufgestellten Ernährung mit qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln auch für den Menschen vorgesehen.

Ein Blutspiegel im unteren Normbereich, ist wie mit dem Auto auf Reserve zu fahren, mir wäre das nicht genug, ich hab den Tank lieber weitgehend voll, falls ich doch mal spontan irgendwo hin muss.

Das heißt, schau nach und wenn Du das Gefühl hast, Dein Arzt kennt sich damit nicht aus und nimmt Dich nicht ernst, lass Dir den Laborzettel geben und frage woanders nach.

Wenn Du ergänzt, kontrolliere die Spiegel regelmäßig, zu Beginn ca alle 3-6 Monate. Ergänze lieber etwas zurückhaltend und passe die Dosierung ggf. an.

MÖGLICHST IMMER IN ABSPRACHE MIT EINEM ARZT ODER HEILPRAKTIKER, der sich mit orthomolekularer Medizin auskennt.

Deine Handlung:

überlege, wie wahrscheinlich Mikronährstoffmängel bei Dir sind und ob Du irgendwo gezielt hinschauen solltest

im Zweifel lasse dein Blut überprüfen und dann schaue weiter:

  • Vit D3
  • Selen
  • Zink
  • evlt. B12 und Ferritin

ergänze entsprechend. Weitere Beispiele für Bezugsquellen findest Du hier in den Ressourcen

Neugierig? Wenn Du weiterlesen möchtest, dann trag Dich hier ein und Du bekommst unter anderem Nachricht zur Buchveröffentlichung und natürlich wertvolle gesunde Inputs und Tipps, direkt in Dein Postfach. Oder schau einfach bald wieder vorbei.

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Blog - Ernährung 2

Gesundheitsbasics – #2 Ernährung

gesund = kompliziert, teuer und schmeckt nicht? 

…auf die Qualität kommt es an

…ein sehr breites Thema, über das schon super viel geschrieben wurde und ständig wird. Leider ist es auch entsprechend verwirrend für die meisten Menschen, vor allem wenn auf Grund von Krankheit noch Angst ins Spiel kommt, etwas falsch zu machen.

Und genau da möchte ich auch gern erst mal ansetzen.

Ja, es gibt sehr viele ‚Studien‘ und Berichte aus der Ernährungswissenschaft und auch aus vielen, teils fragwürdigen, anderen Quellen.

Und das Problem dabei ist nicht direkt die Vielfalt der Empfehlungen, sondern der Dogmatismus, mit dem diese Empfehlungen teilweise ausgesprochen werden.

Fakt ist –  je spezieller und eingeschränkter eine propagierte Ernährungsform ist, desto wahrscheinlicher hilft sie nur einer begrenzten Gruppe von Menschen und ist auf Dauer oft sogar fraglich gesundheitsfördernd.

Und – die Ängste, die mit Dogmatismus geschürt werden, verderben den meisten Menschen, die Freude und den Genuss am Essen, was im Gegenzug bedeutet, dass der damit verbundene Stress, die gesundheitlichen Vorteile der vermeintlich gesunden Diät aufwiegt.

Letztendlich denke ich, dass viele dieser Diäten vor allem deshalb erst mal wirklichen und bemerkbaren Nutzen bringen, weil man sich endlich einmal bewusst mit seiner Ernährung auseinandersetzt und bewusst etwas verbessern möchte.

Außerdem bedeutet es leider für viele Menschen, die sich bisher an die ‚normalen‘ Einkaufs- und Ernährungsgewohnheiten gehalten haben, dass endlich einmal (wieder) qualitativ hochwertige und nicht industriell verarbeitete Lebensmittel auf den Tisch kommen – und das allein kann massive Verbesserung bringen.

Das bedeutet allerdings nicht, dass ich, wie manche meiner Kollegen, den Standpunkt vertrete, dass es keine handfesten Studien und Beweise für irgendeine Kostform gibt und daraus schlussfolgere, dass alle so weiter essen sollten wie vorher.

Alleine schon aus ethischen Gründen und wegen den Folgen für unseren Planeten nicht!

Besonders schön ist, dass sich hier Umwelt- und Naturschutz wunderbar mit den grundlegenden Prinizipien einer gesunden Ernährungsweise ergänzen.

Was denke ich denn nun, wie man sich ernähren soll?

Wenn ich nur ein Wort benutzen dürfte, um gesunde Ernährung zu beschreiben, wäre es Qualität.

Also breitgestreut, frisch, ohne Zusätze, viel Gemüse, Kräuter und echte Gewürze und vor allem bei tierischen Produkten ist auf Haltung, natürliche Fütterung und eben Qualität zu achten… 

daraus (nämlich dem echten Preis solcher Dinge) ergibt sich von ganz allein eine vernünftige Menge, nämlich wenig :-)

Das ganze sollte dann noch schmecken, für Wohlbefinden sorgen und Freude bereiten und schon wären wir tatsächlich bei den grundlegenden ayurvedischen Empfehlungen –  mehrere Tausend Jahre Erfahrungsheilkunde können hier halt doch nicht ganz so falsch liegen, sie gründen ja schließlich auf gesundem Menschenverstand und eben Erfahrung, anstatt auf einer randomisierten, doppelblinden (oder sonstwie) Studie…

Wir sollten es uns einfach Wert sein, hochwertige Nahrung in unseren Körper zu geben. Nahrung, die möglichst viele Vitalstoffe und wenige Schadstoffe enthält – leider ist das eben nicht mehr die ‚Norm‘.

Im Gegenteil wird es uns teilweise recht schwer gemacht, echte Qualität zu bekommen oder zu erkennen.

Ein spannendes Buch dazu ist

  • Besser einkaufen
    – Katarina Schickling

Aber das wäre genug Stoff für 10 weitere Bücher und nicht für diesen Blog, auch wenn mir das Thema echt am Herzen liegt.

Dennoch –  sich ernähren muss auch noch praktikabel sein. Die höchsten Ideale sind wertlos, wenn wir sie nicht umsetzten können.

Deshalb ist es mir immer sehr wichtig, da zu beginnen, wo wir jeweils stehen und dann lieber in kleinen Schritten etwas zu verändern, als nach kurzer Zeit wieder zu alten Gewohnheiten zurückzukehren, weil die Veränderung zu groß war.

Wenn diese Grundlagen bereits verinnerlicht und normal geworden sind, oder es im besten Fall schon seit Jahren sind, dann kann es, vor allem bei gesundheitlichen Problemen, durchaus sinnvoll sein, sich mit komplexeren Ernährungskonzepten, zB mit der ayurvedischen Ernährung auseinanderzusetzen und individueller zu schauen.

Dazu mehr in einem anderen Blog Ayurveda Basics – Ernährung oder Podcast Episode 19


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Gesundheitsbasics – #1 Zusammenfassung

Die, die mich kennen, wissen es schon und auch im letzten Blog und auf meiner Website ist es zu lesen – ich habe mich der Basis verschrieben, der gesundheitsfördernden Basis, wie ich sie nenne.

Die Basis ist für mich all das, was ich jedem Menschen, der es hören möchte, ob gesund oder krank und auch egal wie und wo aufgewachsen ans Herz legen würde. Es sind die althergebrachten Dinge, die man auch immer wieder in ganz verschiedenen Quellen findet und die ich nun auch endlich in einem Buch zusammengefasst habe, das demnächst erscheint.

Die banalen Dinge,

von denen wir vor allem in unserer Gesellschaft oft denken, dass sie nichts wirklich bewegen können, weil wir geprägt sind auf ‚Therapie‘ in Tablettenform oder noch invasiver – darauf, dass jemand etwas für uns oder an uns tut.

Damit mich niemand falsch versteht – diese Therapien sind oft wichtig und sogar essentiell.

Allerdings habe ich so oft erlebt, dass vor lauter gezieltem Vorgehen gegen bestimmte Symptome oder Diagnosen, die Grundlagen, also letztlich das, was ein Mensch braucht, um möglichst reibungslos zu funktionieren, aus dem Blick verschwindet und nicht mehr auf eine ganzheitliche, selbstwirksame Grundlage für alles geachtet wird. Auf dieser aber baut letztlich alles auf und gründet oft auch der Erfolg einer gezielten Therapie.

Ein Beispiel aus meinem Alltag: Eine moderne Krebstherapie ist oft sinnvoll und wirksam, kommt aber selten ohne Nebenwirkungen daher. Wenn man nun nicht darauf achtet, dass der Mensch, der um die Krebszellen herum existiert, diese Therapie einigermaßen gut übersteht – und damit meine ich nicht nur die schlimmsten Symptome zu unterdrücken, sondern dafür zu sorgen, dass er nach abgeschlossener Therapie nicht völlig am Ende ist, dann sind die Folgen für die Betroffenen oft ein massiver Einschnitt in die Lebensqualität und manchmal kann die Therapie auch nicht wie gewünscht greifen oder muss abgebrochen werden, weil der Patient zu geschwächt ist. In Extremfällen führt eine Therapie (und nicht in erster Linie die Erkrankung) dann sogar zum Tod. Ähnliches gilt für viele Erkrankungen – Symptome, Schmerzen und Entzündungen können oft sehr erfolgreich unterdrückt werden, aber wenn ich nicht auf einen gesünderen Lebensstil achte, ändert sich nichts an den Ursachen und auf Dauer kommen noch Nebenwirkungen der Therapie dazu. Was ist also diese gesundheitsfördernde Basis?

Gern möchte ich hier einen schon vor einer Weile begonnen Blogartikel weiterführen – das Fundament,- den ich damals nach der Weihnachtszeit geschrieben habe und in dem die Säulen der Basis schon erwähnt sind.

Was wird also Thema der nächsten Blogartikel sein?

Ähnlich der Reihe Ayurveda Basics, kommen nun Artikel und teilweise auch Ausschnitte aus meinem Buch zu den Gesundheitsbasics.

1. Ernährung- was, wann, wie – Stichwort QUALITÄT

2. Mikronährstoffe – bist Du ausreichend versorgt?

3. Bewegung – darüber braucht man eigentlich nicht mehr reden…

4. Schlaf – die wenigsten bekommen genug

5. Entspannung – bewusst und gezielt, nicht vorm Bildschirm

6. Das nicht-körperliche (das könnte etwas mehr werden :-) wer oder was bin ich? was will ich? fühle ich mich geliebt, anerkannt?..

Ein neues Video,

gibt es zu meiner aktuellen Episode. Schau gern mal auf meinem Youtube Kanal vorbei: https://www.youtube.com/DrPetraBarron

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